Sozialstiftung Bamberg: Vom Praxistest bis zum Auftrag – Wasserkisten sicher im Klinikalltag transportieren
Im Klinikbetrieb müssen Wasserkisten täglich zuverlässig von A nach B – über lange Flure, durch Türbereiche, in Aufzüge, über Schwellen und teils auch Rampen. Genau hier entstehen in der Praxis typische Probleme: hoher Kraftaufwand, Rangieren in engen Bereichen, Unsicherheit bei Gefällen/Unebenheiten und unnötige Belastung für Mitarbeitende.
Gemeinsam mit der Sozialstiftung Bamberg haben wir deshalb einen klaren Weg gewählt: erst testen – dann entscheiden – dann umsetzen.
Herrausforderung des Wasserkistentransports im Klinikalltag
Die Anforderungen aus dem Klinikalltag waren eindeutig:
Sicheres Verfahren in engen Bereichen (Flure, Kurven, Türzonen)
Stop-and-go im laufenden Betrieb (Personenverkehr, Stationen)
Schwellen & Unebenheiten ohne instabiles Fahrverhalten
Rampen / Übergänge kontrolliert befahrbar
Ergonomische Bedienung, um körperliche Belastung zu reduzieren
Zuverlässig indoor – und bei Bedarf auch outdoor (z. B. Hof-/Zuwegung)
Schritt 1: Praxistest vor Ort
Bevor es in Richtung Beschaffung ging, wurde der Transportwagen im realen Umfeld getestet – genau dort, wo er später täglich arbeiten muss.
Geprüft wurden u. a.:
Wendigkeit in engen Kurven und Türbereichen
Handling in Schmalstellen und bei wechselnden Bodenbelägen
Verhalten bei Schwellen / Kanten / Fugen
kontrolliertes Anfahren, Bremsen und Rangieren mit Last
intuitive Bedienung im Alltag (nicht „techniklastig“, sondern praktikabel)
Ziel war: Funktioniert es wirklich im Alltag?
Schritt 2: Auswertung & Feinabstimmung
Aus dem Praxistest entsteht fast immer das Entscheidende: kleine Details, die den Alltag einfacher und sicherer machen.
Dazu gehören z. B. (je nach Strecke/Prozess):
Optimierung der Bedienlogik und Rangierbarkeit
Anpassungen an Ladungssicherung / Rahmen / Aufnahmen
Details für Sicherheit im Betrieb (z. B. Schutzbereiche, Anfahrverhalten)
Damit wird aus „funktioniert“ ein System, das Mitarbeitende gern und sicher nutzen.
Schritt 3: Freigabe & Auftrag
Nach erfolgreichem Praxistest und gemeinsamer Bewertung der Strecke/Anforderungen fiel die Entscheidung:
- Freigabe für den Einsatz
- Auftrag zur Umsetzung
So ist die Beschaffung nicht „aus dem Bauch heraus“, sondern faktenbasiert aus dem echten Betrieb entstanden.
Ergebnis im Betrieb: Entlastung, Sicherheit, Alltagstauglichkeit
Heute unterstützt der elektrisch angetriebene Transportwagen die Versorgung im Klinikalltag – mit Fokus auf:
sicherem Verfahren in sensibler Umgebung
kontrollierter Bewegung bei Engstellen, Schwellen und Rampen
Ergonomie & Entlastung für Mitarbeitende
verlässlicher Prozess statt Improvisation
Warum dieser Weg funktioniert
Viele Projekte scheitern nicht an der Technik – sondern an der Realität vor Ort.
Darum arbeiten wir bewusst so:
Praxistest → Auswertung → Anpassung → Umsetzung → Übergabe
Das spart später Zeit, Rückfragen und Reibung im Betrieb.
FAQ – Praxistest → Auftrag (Klinikalltag, Sozialstiftung Bamberg)
Zu prüfen, ob der Transportprozess im realen Klinikbetrieb sicher, ergonomisch und ohne unnötiges Rangieren funktioniert – auf der echten Route
Typische Punkte sind: Türzonen, Kurvenradien, Aufzüge, Schwellen/Übergänge, Rampen, Bodenbeläge sowie Stop-and-Go im Personenverkehr.
Wenn Strecken eng/verwinkelt sind, Rampen vorhanden sind, regelmäßig schwere Lasten bewegt werden oder wenn es bereits Beschwerden zu Belastung/Handling gibt.
Kurz: Anforderungen aufnehmen → Route begehen → Testfahrten im Betrieb → Auswertung → Empfehlungen/Feinabstimmung → nächster Schritt (Konzept/Angebot).
Je nach Umfang wenige Stunden bis etwa ein Arbeitstag (Streckenlänge, Anzahl Stationen, Zeitfenster im Klinikbetrieb).
Typisch sind: kurze Dokumentation/Protokoll, Bewertung der Route (Engstellen, Risiken), Empfehlungen zur Ausführung (Handling, Aufbau, ggf. Anpassungen).
Er wird so geplant, dass Tests in geeigneten Zeitfenstern stattfinden und Sicherheitsregeln eingehalten werden (z. B. Rücksicht auf Patienten-/Personalwege).
Nur nach Abstimmung/Freigabe. Auf Wunsch komplett ohne Medien – oder datenschutzkonform mit anonymisierten Aufnahmen.
Je nach Projekt: MK-Lietz bringt ein geeignetes System mit oder es wird mit einem vorhandenen Wagen/Prototyp getestet.
Dann folgt die saubere Spezifikation (Route/Last/Handling), ggf. letzte Anpassungen – anschließend Angebot und Umsetzung.
