Einsatz
Linie, Montage, Lager und Versorgung
Abmessung
frei wählbar nach Ladungsträger und Weg
Zug
Anzahl der Wagen abhängig vom Zugfahrzeug
Option
spurtreu, elektrisch oder robotergestützt planbar
Aufbau und Technik von Routenzugwagen
Ein Routenzugwagen muss zum Ladungsträger, zur Kupplung, zur Zugmaschine und zum Fahrweg passen. MK-Lietz plant deshalb nicht nur den Wagenrahmen, sondern auch Deichsel, Kupplungshöhe, Rollen, Aufnahmen und Fahrverhalten.
Abmessungen können frei gewählt werden. Wenn mehrere Behältergrößen transportiert werden, kann der größte Ladungsträger als Grundmaß dienen. Für kleinere Formate sind zusätzliche Aufnahmeschuhe, Schutzleisten oder eine Siebdruckplatte mit umlaufendem Schutz möglich.
Die Zuladung und die Anzahl gekoppelter Wagen hängen stark vom Zugfahrzeug ab. Entscheidend ist nicht nur die Zugkraft, sondern auch die Bremsleistung auf dem realen Fahrweg.
Spurtreues Fahrverhalten
Routenzugwagen müssen sauber folgen
Flipper X-Move und Flipper Standard können auf eine sehr hohe Spurtreue ausgelegt werden. Je nach Geometrie, Kupplung, Deichsel, Zugfahrzeug und Strecke ist eine Auslegung bis etwa 99 % Spurtreue möglich.
Beim Flipper Trolley ist Spurtreue ebenfalls planbar, wenn der Trolley an der Kupplungsseite gezogen wird. Dann sitzen die Lenkrollen auf der Kupplungsseite und das Zugfahrzeug arbeitet mit einer passenden Deichsel.
Wichtig für die Planung
- Kupplungsseite und Zugrichtung
- Lenkrollen auf der richtigen Seite
- Kurvenradien und Engstellen
- Zugfahrzeug, Deichsel und Kupplungshöhe
- Bremsverhalten mit voller Beladung
Aufnahmen für Behälter, Regale und Sonderladungen
Routenzugwagen können für KLT, GLT, Sonderbehälter, Regale, Gestelle, Palettenmaße oder kundenspezifische Ladungsträger ausgelegt werden. Die Aufnahme muss die Ladung führen, sichern und eine klare Übergabe ermöglichen.
Bei mehreren Ladungsträgern wird häufig mit Aufnahmeschuhen gearbeitet. Alternativ kann eine robuste Plattform, zum Beispiel mit Siebdruckplatte und umlaufendem Schutz, sinnvoll sein.
Wenn ein Routenzug später mit E-Antrieb, MasterMover oder einem autonomen Transportroboter kombiniert werden soll, müssen Kupplung, Zugpunkt und Schnittstelle früh berücksichtigt werden.
Vorteile gegenüber Standard-Routenzugwagen
Standardwagen passen oft nur zu einem Behältermaß und einem idealen Fahrweg. MK-Lietz legt Routenzugwagen dagegen nach realer Strecke, Ladungsträger, Zugfahrzeug, Kupplung und späterer Nutzung aus.
Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Ladungsträger transportiert werden, die Strecke eng ist oder später ein E-Antrieb beziehungsweise eine robotergestützte Lösung hinzukommen soll.
FAQ zu Routenzugwagen
Wie viele Routenzugwagen können gekoppelt werden?
Die Anzahl hängt vom Zugfahrzeug, der Gesamtlast, dem Fahrweg und der Bremsleistung ab. Der Transportwagen allein ist dabei selten der begrenzende Faktor.
Kann MK-Lietz Routenzugwagen spurtreu auslegen?
Ja, je nach Bauart und Fahrweg ist eine sehr hohe Spurtreue möglich. Beim Flipper X-Move und Flipper Standard kann die Auslegung bis etwa 99 % spurtreu erfolgen.
Welche Abmessungen sind bei Routenzugwagen möglich?
Die Abmessungen sind frei wählbar und werden nach Ladungsträger, Fahrweg und Übergabe ausgelegt. Auch mehrere Behältergrößen können über Aufnahmeschuhe oder Plattformlösungen berücksichtigt werden.
Kann ein Routenzugwagen elektrisch unterstützt werden?
Ja, wenn Rahmen, Bauraum, Rollen und Sicherheitskonzept dazu passen. Ein elektrischer Antrieb kann vor allem beim manuellen Rangieren oder bei häufigen Fahrten sinnvoll sein.
Welche Daten braucht MK-Lietz für einen Routenzugwagen?
Wichtig sind Last, Behältermaße, Schwerpunkt, Zugfahrzeug, Kupplungshöhe, Fahrweg, Kurven, Steigungen, Takt und gewünschte Anzahl der Wagen.
Routenzugwagen passend zum Materialfluss planen
Senden Sie uns Last, Ladungsträger, Zugfahrzeug, Fahrweg, Kurven, Steigungen, Takt und Anzahl der Wagen. Danach prüfen wir die passende Routenzug-Lösung.




