
Elektrisch angetriebene Transportwagen
Vergleichen Sie elektrisch angetriebene Transportwagen: X-Move E, Trolley E und ExtendMax E. MK-Lietz stimmt Fahrwerk, Antrieb und Aufbau auf Ihren Ablauf ab.
Wann sind elektrisch angetriebene Transportwagen sinnvoll?
E-Transportwagen: die passende Produktfamilie finden

Flipper X-Move E1
Für lange oder schwere Wagen
Der elektrische Antrieb unterstützt lange Plattformen und häufiges Rangieren.

Flipper Trolley E
Für Behälter, Gestelle und Sonderaufnahmen
Die elektrische Plattform unterstützt kurze Wagen und flexible Aufbauten.

Flipper ExtendMax E
Für variable Arbeitshöhe und Länge
Dadurch lassen sich Fahren, Heben und Ausziehen gemeinsam auf den Ablauf abstimmen.
Gelöste Aufgaben aus der Praxis
Drei Praxisberichte zeigen, wie elektrisch angetriebene Transportwagen auf Last, Fahrweg und Arbeitsschritte abgestimmt werden. Vergleichen Sie zuerst die Aufgabe und danach die jeweilige Lösung.

Kontrolliert rangieren mit X-Move E1
Aufgabe: Schwere Lasten bewegen und auf engem Raum rangieren.
Lösung: E1 und E3 verbinden das wendige X-Move-Fahrwerk mit einem elektrischen Antrieb. Der E1 nutzt Blickle ErgoMove, der E3 ez-Wheel.
Nutzen: Der mittige Drehpunkt hilft beim Positionieren. MK-Lietz stimmt Wagen und Antrieb auf Last und Fahrweg ab.

Routenzug und elektrische Unterstützung
Aufgabe: Ein Wagen soll im Routenzug laufen und sich zugleich leichter von Hand bewegen lassen.
Lösung: Deshalb kombiniert der Trolley ErgoMove-Unterstützung, Einfahrhilfe und Aufnahmen für Spanngurte.
Nutzen: So unterstützt der Antrieb beim Anfahren und Rangieren. Zusätzlich passen die Details zur regelmäßigen Materialversorgung.

Transport und Montage verbinden
Aufgabe: Schwere Bauteile müssen bewegt und auf eine passende Arbeitshöhe gebracht werden.
Lösung: Deshalb verbindet der ExtendMax E elektrisches Fahren, Heben und eine ausziehbare Plattform.
Nutzen: Dadurch lassen sich Transport und Montage verbinden. Außerdem passt sich der Wagen an unterschiedliche Bauteile an.
Elektrische Transportwagen: Wagen und Antrieb abstimmen
Beschreiben Sie zuerst Last, Schwerpunkt, Wagengewicht, Rollen und Fahrweg. Ergänzen Sie, wie Sie den Wagen bedienen, wie oft er fährt und wie lange er im Einsatz ist. Außerdem stimmen wir Akku, Laden, Tempo und Bremsen auf das gewählte System ab.
Unsere Antriebssysteme im Überblick
Für elektrisch angetriebene Transportwagen verbinden wir das passende Flipper-Fahrwerk mit der benötigten Antriebstechnik. So sehen Sie die Unterschiede auf einen Blick. MK-Lietz plant den Rahmen, die Aufnahme der Last und den Einbau. Die Antriebe kommen dabei vom jeweiligen Hersteller.
Blickle ErgoMove: der Baukasten für E1
Der Flipper X-Move E1 kann mit sämtlichen ErgoMove-Systemen ausgestattet werden. Seine Wendigkeit entsteht dabei aus dem X-Move-Fahrwerk. Deshalb wählen wir den Antrieb passend zu Ihrer Aufgabe.
| System | Wofür wir es prüfen |
|---|---|
| ErgoMove 500 | Für wenig Platz im Rahmen und kleinere Lasten. |
| ErgoMove 1000 / 1000T | Hilft beim Fahren, Lenken und Bremsen. Die T-Ausführung eignet sich außerdem für den Betrieb im Schleppverband. |
| ErgoMove 2000 / 2000P / 2000T | Je nach Variante frei anpassbar oder als Plug-and-Play-System. Die T-Ausführung gewinnt zudem beim Schleppen Energie zurück. |
| ErgoMove 4000 / 4000 Inox | Für schwere Lasten. Inox bietet außerdem Edelstahl für Bereiche mit hohen Ansprüchen an die Hygiene. |
ErgoBoost 250 und 500 helfen ebenfalls beim Fahren. Sie ergänzen das Blickle-Angebot um einfache Fahrhilfen. Welche Lösung passt, prüfen wir am vollständigen Wagen. Die Namen der Systeme nennen dabei keine pauschal erlaubte Zuladung.
Fachquelle: aktuelle ErgoMove-Systeme von Blickle.
ez-Wheel: elektrische Radmodule für E3 und Trolley
Beim Flipper X-Move E3 integriert MK-Lietz ez-Wheel-Antriebe in enger Zusammenarbeit mit APEM. Auch ein Trolley kann diese Antriebe nutzen.
| System | Einordnung |
|---|---|
| AWD 150 | Hilft beim Bewegen von Wagen und mobilen Geräten in der Industrie. Dazu wählen wir Rad, Reifen und Bedienung passend aus. |
| AWD 160 | Für Bereiche mit hohen Ansprüchen an die Hygiene. Der Hersteller nennt dabei ein IP66-Gehäuse. Den ganzen Wagen legen wir jedoch gesondert aus. |
| Serie 300 / 10″ | Diese älteren Reihen sind abgekündigt. Bei vorhandenen Wagen prüfen wir deshalb die Ausstattung und klären, wie es weitergeht. |
Für neue Konstruktionen verweist ez-Wheel auf AWD 150 und 160. SWD 125 und SWD Core gehören dagegen zur Automatisierung. Eine autonome Transportaufgabe führen wir deshalb über unsere AGV-/AMR-Systemlösungen.
Fachquellen: AWD 150, AWD 160 und Auslaufhinweis des Herstellers.
TENTE E-Drive: Unterstützung für Trolley-Aufbauten
Der Flipper E2 ist vor allem für den Trolley-Aufbau vorgesehen. Ein zusätzliches Antriebsrad hilft beim Fahren. Dabei tragen die vorhandenen Rollen weiterhin den Wagen.
| System | Einordnung |
|---|---|
| E-Drive flex / flex twin | Ein oder zwei Antriebsräder werden zum Fahren abgesenkt. Trotzdem braucht der Wagen geeignete Bremsen. |
| E-Drive ultimate | Die Steuerung lässt sich anpassen und hilft auch beim Verzögern. Eine nötige Feststellbremse prüfen wir jedoch getrennt. |
| e-drive 1 im Bestand | Die gezeigte ältere E2-Ausführung nutzt eine Anfahrhilfe. Ihre Ausstattung darf daher nicht mit heutigen flex- und ultimate-Systemen gleichgesetzt werden. |
Weitere TENTE-Systeme stimmen wir anhand des aktuellen Datenblatts ab. Dabei zählen Fahrdauer, Boden, Bremsen und Platz unter dem Rahmen.
Fachquellen: E-Drive flex und E-Drive ultimate.
Ihr nächster Schritt: Nennen Sie uns Last, Wagenmaße und Fahrweg. MK-Lietz vergleicht die passenden Möglichkeiten und stimmt die technische Ausführung mit Ihnen ab. Transportaufgabe mit MK-Lietz besprechen.
Die Systemlast des Antriebs ist nicht automatisch die zulässige Zuladung des Wagens. Deshalb berücksichtigen wir auch Eigengewicht und Aufbau.
Außerdem prüfen wir bei wechselnden Arbeitshöhen Fahr-, Hub- und Auszugsfunktion gemeinsam. Allerdings macht eine lange Plattform allein einen Wagen noch nicht zum ExtendMax.
Mehr zur Umsetzung: Dienstleistungen für Transportwagen und Transportwagen für Industrie.
E-Transportwagen nachrüsten oder separat ziehen?
Für eine Nachrüstung zum E-Transportwagen prüfen wir zunächst Rahmen, Platz, Rollen und Bedienung.
Ein separater Elektroschlepper, etwa von MasterMover, kann dagegen passen, wenn ein Zuggerät mehrere geeignete Wagen bedienen soll. Deshalb vergleichen wir beide Möglichkeiten für Ihren Ablauf.
Anwendungen und Hilfe bei der Auswahl
Langgut im Wagenverbund
Aus der Praxis
Zwei abgestimmte X-Move-Wagen tragen gemeinsam eine lange Last. Im beschriebenen Projekt wird der vordere Wagen gezogen; der hintere wird über einen Handgriff geführt. Deshalb werden Auflagen, Kurven und Führung zusammen geplant.
Autonome Transportaufgabe
Aus der Praxis
Die Demo verbindet INDUROS mit einem X-Move-Wagen. Der AMR übernimmt die Fahrt und koppelt am Übergabepunkt. Deshalb müssen Wagen, Kupplung und Ablauf zusammenpassen.
Antrieb oder Elektroschlepper?
Fachbeitrag
Soll ein Zuggerät mehrere Wagen bewegen, lohnt sich der Vergleich mit einem Elektroschlepper. Bei häufigen Fahrten mit demselben Wagen kann dagegen ein integrierter Antrieb passen. Entscheidend sind Fahrweg und Bedienung.
Welche Projektdaten sind wichtig?
Planungshilfe
Beschreiben Sie zuerst Last, Maße und Schwerpunkt. Ergänzen Sie danach Fahrweg, Boden, Steigung, Bedienung und Takt. So können wir Wagen und Antrieb gemeinsam prüfen.
Häufige Fragen zu E-Transportwagen
Das wird für Wagen, Antrieb und Fahrweg festgelegt. Die Systemlast eines Antriebs und die zulässige Zuladung des vollständigen Wagens sind unterschiedliche Angaben.
Einsatzdauer, Fahrten, Last, Strecke und Ladepausen müssen für die gewählte Antriebs- und Akkuausführung betrachtet werden. Eine einheitliche Laufzeit gilt nicht für alle Varianten.
Nach Prüfung von Konstruktion, Rollen, Radlasten, Bauraum und Bedienung kann eine Nachrüstung möglich sein. Das Ergebnis wird vor einem Umbau abgestimmt.