Routenzug in der Intralogistik: Planung, Vorteile und passende Routenzugwagen

Fachbeitrag | Routenzug | MK-Lietz
Routenzug in der Intralogistik: Was wirklich zählt
Ein Routenzug muss im Betrieb nicht kompliziert sein. Er muss sauber laufen, sicher kuppeln, zur Last passen und den Materialfluss entlasten. Genau darauf legt MK-Lietz den Fokus: Wir prüfen Last, Weg, Boden, Kupplung, Deichsel, Fahrwerk und Übergabe, bevor ein Routenzugwagen gebaut wird.
Ein Routenzug bündelt mehrere Transporte auf einer festen Route. Dadurch werden einzelne Fahrten reduziert. Außerdem werden Übergaben planbarer, weil Material regelmäßig an feste Punkte gebracht oder abgeholt wird.
Bei MK-Lietz geht es dabei nicht um Standard-Anhänger aus dem Katalog. Entscheidend ist die echte Aufgabe im Werk. Deshalb entwickeln wir Routenzüge, Transportwagen, Trolleys und Sonderwagen passend zu Last, Weg und Ablauf.

Kurz gesagt: Was ist ein Routenzug?
Ein Routenzug ist ein innerbetriebliches Transportsystem aus einem Zugfahrzeug und mehreren Routenzugwagen oder Trolleys. Er fährt feste Wege und versorgt Lager, Linie, Montage oder Versand mit Material. So werden einzelne Fahrten gebündelt und Übergaben klarer.
Warum ein Routenzug sinnvoll ist
Ein Routenzug lohnt sich vor allem dann, wenn Wege oft gleich sind. Das gilt zum Beispiel für Linienversorgung, Montage, Lager, Versand und Werkslogistik. Statt viele kleine Fahrten einzeln zu fahren, nimmt der Routenzug mehrere Wagen mit.
- Weniger Einzelfahrten: Mehrere Lasten fahren gemeinsam auf einer Route.
- Klare Übergaben: Material wird an festen Punkten gebracht oder abgeholt.
- Bessere Planung: Weg, Takt und Bereitstellung werden übersichtlicher.
- Mehr Sicherheit: Passende Kupplungen, Deichseln und Fahrwerke verbessern den Ablauf.
- Ausbaufähig: Ein Routenzug kann später elektrisch oder AMR-ready gedacht werden.
Wie MK-Lietz einen Routenzug plant
Die Planung beginnt nicht beim Wagen, sondern bei der Aufgabe. Zuerst klären wir, was bewegt werden soll. Danach prüfen wir den Weg, den Boden, die Kurven und die Übergabe. Erst dann wird entschieden, welches Fahrwerk, welche Kupplung und welcher Aufbau sinnvoll sind.
- Gewicht, Maße und Schwerpunkt der Last
- Anzahl der Wagen im Zug
- Fahrweg, Kurven, Engstellen, Rampen und Boden
- Zugfahrzeug, Kupplungshöhe und Deichsel
- Transportgut: KLT, GLT, Palette, Bauteil oder Sonderlast
- Übergabe: abstellen, aufnehmen, ziehen, schieben oder koppeln
Passende Routenzugwagen von MK-Lietz
Flipper Trolley
Der Flipper Trolley ist eine flexible Basis für KLT, GLT, Plattformen, Regale und eigene Aufnahmen. Er eignet sich gut für feste Wege und wiederkehrende Übergaben.
Flipper X-Move
Der Flipper X-Move ist interessant, wenn Wendigkeit, Bodenkontakt und Lastverteilung wichtig sind. Das 6-Rad-System hilft bei engen Wegen und schwierigen Böden.
Elektrische Unterstützung
Wenn Last, Takt oder Weg es erfordern, kann elektrische Unterstützung den Kraftaufwand deutlich senken. Außerdem lassen sich schwere Wagen besser anfahren und positionieren.
Routenzug und Automation
Ein Routenzug muss nicht sofort autonom fahren. Oft ist es besser, zuerst den Prozess sauber aufzubauen. Wenn Wege, Übergaben und Wagen klar definiert sind, kann eine spätere Automatisierung besser geplant werden. Mehr dazu finden Sie unter autonome Transportroboter.
Videos: Flipper-Systeme im Einsatz
FAQ: Routenzug
Wann lohnt sich ein Routenzug?
Ein Routenzug lohnt sich, wenn Wege oft gleich sind und viele kleine Fahrten gebündelt werden sollen.
Welche Routenzugwagen baut MK-Lietz?
MK-Lietz baut Flipper Trolley, Flipper Standard, Flipper X-Move, Schwerlastwagen und Sonderwagen.
Kann ein Routenzug elektrisch unterstützt werden?
Ja. Wenn Last, Weg oder Takt es erfordern, kann elektrische Hilfe sinnvoll sein.
Sie planen einen Routenzug?
Senden Sie uns Last, Maße, Weg, Zugfahrzeug und Übergabe. Danach prüfen wir, welcher Routenzugwagen zu Ihrem Betrieb passt.
